Blog
VRLA-Batterieladeverfahren
27 Aug 2021
Die korrekte Ladung ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Verwendung wartungsfreier, verschlossener Bleiakkumulatoren. Die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer des Akkus hängen direkt von der Effizienz des gewählten Ladegeräts ab. Die Lademethoden richten sich nach dem Anwendungsbereich des Akkus, z. B. Hauptstromversorgung oder Notstromversorgung.
Hauptstromanwendung (Zyklusnutzung):
a) Standardladung (Konstantspannungsladung)
b) Schnellladung
Standby-/Notstromanwendung (Erhaltungs-/Funktionsstromversorgung):
c) Erhaltungsladung
d) Erhaltungsladung
In unserer heutigen wöchentlichen Serie werden wir zunächst die wichtigsten Lademethoden für Energieverbraucher (Zyklusnutzung) besprechen.
a) Standardladung (Konstantspannungsladung)
Für allgemeine Anwendungen von VRLA-Batterie Die Konstantspannungslademethode ist die am besten geeignete und empfohlene Lademethode für EverExceed VRLA-Batterien, da sie es der Batterie ermöglicht, ihre volle Leistung zu entfalten.
Konstantspannungs-Ladeverfahren
Die anfängliche oder Ausgleichsladespannung für den EverExceed Deep Cycle AGM-Batterien Die Spannung beträgt 2,35 Volt pro Zelle bei 20ºC, der begrenzte Ladestrom 0,25C.
Berechnen Sie die anfängliche Ladespannung Ihrer Anlage anhand der Anzahl der Zellen oder Blöcke im String. Schalten Sie das Ladegerät ein und erhöhen Sie die Ausgangsspannung (mittels Ausgleichsregler) auf den berechneten Wert. Lassen Sie den String 24 Stunden lang auf diesem Niveau laden. Reduzieren Sie anschließend die Ausgangsspannung des Ladegeräts auf die Erhaltungsladespannung (siehe Abschnitt 6.2). Messen Sie, wenn möglich, kurz vor der Reduzierung der Stringspannung auf die Erhaltungsladespannung die Blockspannungen und den Ladestrom.
Kann die Ladeausgangsspannung nicht auf die berechnete Anfangsladespannung erhöht werden oder verträgt die Last eine so hohe Ladespannung nicht, erhöhen Sie die Ladeausgangsspannung auf den maximal zulässigen Wert. Messen Sie die Ladeausgangsspannung pro Zelle. Beachten Sie folgende Richtwerte:
Maximale Spannung Ladezeit erreicht (20ºC) (Std.) Min./Max.
2,33 - 2,35 VPC 12 / 24
2,31 - 2,33 VPC 36 / 48
Bei Spannungen unter 2,29 VPC ist kein ausreichender Spannungsausgleich möglich. Wenden Sie sich an Ihren EverExceed-Ansprechpartner, um weitere Informationen zu den Verfahren für den Spannungsausgleich einer Batterie unter diesen Bedingungen zu erhalten.
Beträgt die Umgebungstemperatur nicht 20 °C, muss die anfängliche Ladespannung temperaturkompensiert (TC) werden. Die TC ist der Prozess, bei dem die Ladespannung in Abhängigkeit von der Batterietemperatur angepasst wird. Der Temperaturkorrekturfaktor (TCF) für Deep-Cycle-AGM-Batterien beträgt -0,003 Volt/Zelle/°C bei einer Basistemperatur von 20 °C.
Steigt (fällt) die Batterietemperatur über (unter) 20 °C, muss die Ladespannung um den TCF-Wert pro Grad Temperaturänderung reduziert (erhöht). Die Formel zur Berechnung der temperaturkorrigierten Spannung lautet:
TCV = CV (20ºC) +/- [T-20 ºC] x (-0,003 v/c)
Wenn beispielsweise die Erstladung bei 32ºC erfolgen würde, ergäbe sich die temperaturkorrigierte, reduzierte Ladespannung wie folgt:
TCV = 2,35 - (32-20) x (-0,003 V/C) = 2,29 V/C

Bei dieser Methode wird die Batterie geladen, indem der Ladestrom auf 0,25 CA oder weniger und die Spannung auf 2,35 V pro Zelle bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C bis 25 °C geregelt wird. Die optimale Ladezeit beträgt je nach Entladestrom 6 bis 12 Stunden.
b) Schnellladung
Beim Schnellladen der Batterie ist ein hoher Ladestrom in kurzer Zeit erforderlich, um die entladene Energie wieder aufzufüllen.
Daher sind geeignete Maßnahmen wie die Steuerung des Ladestroms erforderlich, um ein Überladen nach Abschluss des Schnellladevorgangs zu verhindern. Die grundlegenden Anforderungen an das Schnellladen sind folgende:
Es sollte innerhalb kurzer Zeit ausreichend aufgeladen werden, um die entladene Menge vollständig wiederherzustellen.
Der Ladestrom sollte automatisch geregelt werden, um auch bei längerem Ladevorgang ein Überladen zu vermeiden.
Der Akku sollte im Umgebungstemperaturbereich von 0°C bis 40°C ausreichend geladen werden.
Eine angemessene Lebensdauer der Lade-/Entladezyklen sollte sichergestellt werden.
Die zweistufige Konstantspannungs-Laderegelung ist die typische Methode, um den Ladevorgang so zu steuern, dass die oben genannten Anforderungen erfüllt werden.
Zweistufiges Konstantspannungs-Laderegelungsverfahren
Das zweistufige Konstantspannungs-Ladeverfahren nutzt zwei Konstantspannungsgeräte. In der ersten Stufe wird die Batterie mit dem ersten Konstantspannungsgerät SW (1) mit hoher Einstellspannung (Einstellung für die Zyklusladung) geladen. Sobald der vom Strommesskreis erfasste Ladestrom auf den voreingestellten Wert gesunken ist, schaltet das Gerät auf das zweite Konstantspannungsgerät SW (2) mit niedriger Einstellspannung (Einstellung für die Erhaltungsladung) um. Dieses Verfahren bietet den Vorteil, dass die Batterie im Erhaltungsbetrieb vergleichsweise schnell für die nächste Entladung aufgeladen werden kann.

Eine Nachricht hinterlassen
Willkommen bei everexceed
Wenn Sie an unseren Produkten interessiert sind und weitere Einzelheiten erfahren möchten, hinterlassen Sie bitte hier eine Nachricht. Wir werden Ihnen so schnell wie möglich antworten.

Heim

Produkte

um

Kontakt